Sardinien im September - Wetter, Regionen und Tipps

Ewald Stahl .

26. September 2026

Sardinien im September: Perfektes Wetter für einen Traumstrand mit kristallklarem Wasser, sonnigen Himmel und sanften Wellen.

Wer im September nach Sardinien reist, bekommt meist noch echtes Sommerwetter, aber deutlich angenehmere Bedingungen als im Hochsommer. Ich zeige, mit welchen Temperaturen, Wassertemperaturen und Regenmengen du rechnen kannst, welche Regionen sich für Strand, Wandern und Roadtrips eignen und was bei einer Campingreise ins Gepäck gehört.

September verbindet Badewetter mit angenehmer Reiseatmosphäre

  • 26 bis 28 °C am Tag sind an den Küsten typisch, im Inselinneren kann es spürbar kühler sein.
  • Das Meer erreicht meist etwa 23 bis 24 °C und bleibt damit angenehm zum Baden.
  • Mit ungefähr 4 Regentagen und rund 30 bis 45 Millimetern Niederschlag bleibt der Monat überwiegend trocken.
  • Für Wanderungen und Rundreisen sind die Bedingungen oft besser als im Juli oder August.
  • Abends, im Gebirge und nach einem Wetterumschwung brauchst du eine leichte Jacke.

Wohnmobil an der Küste Sardiniens. Perfektes Wetter im September für einen Roadtrip.

Wie warm Sardinien im September wirklich ist

Das Wetter auf Sardinien im September bleibt sommerlich, ohne dauerhaft drückend zu wirken. An der Küste liegen die durchschnittlichen Tageshöchstwerte meist bei 26 bis 28 °C. In geschützten Lagen und bei südlichen Winden sind auch einzelne Tage mit deutlich über 30 °C möglich.

Nach Sonnenuntergang kühlt es spürbar ab. Die Nächte liegen häufig bei 16 bis 20 °C, in höheren Lagen auch darunter. Genau dieser Unterschied macht den September für mich so angenehm: Tagsüber ist Baden möglich, abends kann man draußen sitzen, ohne gegen die Hitze anzukämpfen.

Wetterfaktor Typischer Wert im September Bedeutung für die Reise
Tageshöchsttemperatur 26 bis 28 °C Gut für Strand, Ausflüge und längere Fahrten
Nachttemperatur 16 bis 20 °C Leichte Zusatzkleidung einplanen
Meerestemperatur 23 bis 24 °C Sehr gute Bedingungen zum Schwimmen
Niederschlag etwa 30 bis 45 mm Meist trocken, einzelne Schauer möglich
Sonnenstunden rund 8 bis 10 Stunden täglich Ausreichend Licht für Roadtrips und Outdoor-Aktivitäten

Solche Werte sind Klimamittel und keine Garantie für eine bestimmte Woche. Die Klimadaten von wetter.de zeigen für den Monat eine durchschnittliche Höchsttemperatur von etwa 26 °C und rund 23 °C Wassertemperatur. Ein stabiler Hochdruckeinfluss kann die Insel trotzdem mehrere Tage lang deutlich heißer machen.

Welche Regionen im September besonders angenehm sind

Sardinien ist klimatisch nicht überall gleich. Küste, Hügelland und Gebirge unterscheiden sich stärker, als viele Reisende zunächst erwarten. Für die Planung eines Roadtrips ist deshalb nicht nur der Monat entscheidend, sondern auch die geplante Route.

Der Süden rund um Cagliari

Der Süden gehört im September oft zu den wärmsten Teilen der Insel. Rund um Cagliari, Villasimius und die Costa Rei sind 27 bis 29 °C am Tag realistisch. Das Meer bleibt warm, und die Strände eignen sich weiterhin hervorragend für lange Badetage.

Ich würde diese Region besonders Reisenden empfehlen, die ihren Urlaub mit möglichst wenig Wetterrisiko beginnen möchten. Gleichzeitig sind die Entfernungen zwischen den einzelnen Buchten groß genug, dass ein Mietwagen oder Wohnmobil deutlich mehr Freiheit bringt als ein fester Hotelstandort.

Die Ostküste und der Golf von Orosei

An der Ostküste liegen beliebte Orte wie Arbatax, Cala Gonone und San Teodoro. Die Temperaturen sind ähnlich sommerlich, allerdings können Wind und Seegang Ausflüge mit dem Boot beeinflussen. Für den Golf von Orosei gilt deshalb ein Blick auf die Windprognose mehr als ein allgemeines Symbol für Sonnenschein.

Bei ruhiger See ist die Region ideal für Buchten, Schnorcheln und Wanderungen. Nach stärkeren Winden können manche Bootsfahrten kurzfristig ausfallen. Das ist kein Grund gegen die Ostküste, aber ein guter Anlass, im Reiseplan einen flexiblen Alternativtag vorzusehen.

Der Norden und die Costa Smeralda

Im Norden rund um Olbia, Palau und La Maddalena bleibt es ebenfalls warm. Der September ist dort oft angenehmer als der Hochsommer, weil die Strände weniger voll sind und die Sonne nicht ganz so aggressiv wirkt. Auf den vorgelagerten Inseln kann der Wind allerdings deutlich kräftiger sein.

Für Camper ist das praktisch und anspruchsvoll zugleich. Die Luft fühlt sich durch die Brise angenehmer an, beim Aufbau eines Vorzelts oder beim Kochen im Freien muss man aber auf eine sichere Befestigung achten.

Das Landesinnere und die Berge

Wer nach Nuoro, Orgosolo oder in die Gennargentu-Berge fährt, sollte mit niedrigeren Temperaturen rechnen. In Höhenlagen können die Nächte im September auf 12 bis 15 °C fallen. Tagsüber bleibt es bei Sonnenschein angenehm, doch Schatten und Wind verändern das Empfinden deutlich.

Für Wanderungen ist das ein großer Vorteil. Die Wege sind nicht mehr so heiß wie im August, und viele Touren lassen sich entspannter bewältigen. Ich plane anspruchsvollere Strecken trotzdem früh am Tag, weil die Sonne auch im September kräftig bleibt.

Was sich im September auf Sardinien unternehmen lässt

Die Wetterlage bietet einen selten guten Mittelweg zwischen Badeurlaub und Aktivurlaub. Das Meer ist noch warm genug für ausgedehnte Schwimmeinheiten, während längere Fahrten und Wanderungen weniger anstrengend sind als in den heißesten Sommerwochen.

Baden und Strandtage

Mit etwa 23 bis 24 °C Wassertemperatur ist das Mittelmeer für die meisten Menschen angenehm. Besonders warm fühlt sich das Wasser in flachen Buchten und geschützten Lagunen an. An offenen Küstenabschnitten kann der Wind die Wasseroberfläche dagegen deutlich abkühlen.

Für einen reinen Badeurlaub sind die ersten zwei Septemberwochen meist besonders verlässlich. Gegen Monatsende werden die Abende kühler, und einzelne Wetterwechsel treten wahrscheinlicher auf. Das Meer bleibt trotzdem oft länger warm als die Luft.

Wandern und Radfahren

Für Outdoor-Aktivitäten ist der September aus meiner Sicht eine der besten Reisezeiten. Touren an der Costa Verde, im Supramonte oder entlang der Küstenwege lassen sich bei 20 bis 27 °C deutlich angenehmer bewältigen als im Hochsommer.

Wichtig sind ausreichend Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe. Auch bei bewölktem Himmel kann die UV-Strahlung stark sein. Bei abgelegenen Wanderungen sollte außerdem genug Trinkwasser für die gesamte Strecke dabei sein, da unterwegs nicht zuverlässig Nachschub verfügbar ist.

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Roadtrip mit dem Wohnmobil

Im September spielt das Wetter seine größte Stärke auf der Straße aus. Die Temperaturen machen lange Etappen erträglicher, gleichzeitig laden Küstenorte, Bergdörfer und archäologische Stätten zu spontanen Stopps ein. Für eine Rundreise würde ich nicht mehr als zwei bis drei Stunden Fahrzeit pro Tag fest einplanen.

So bleibt genügend Zeit für Badestellen, Märkte und kurze Wanderungen. Wer jeden Tag den Standort wechselt, erlebt zwar viel, verliert aber den eigentlichen Vorteil der Nebensaison: mehr Ruhe und Spielraum.

Camping und Roadtrip ohne Wetterfrust

Für Campingreisen ist der September fast ideal, solange du nicht nur Sommerausrüstung einpackst. Ein dünner Pullover, eine leichte Regenjacke und ein Schlafsack mit ausreichendem Komfortbereich machen einen größeren Unterschied als zusätzliche Strandkleidung.

  • Kleidung im Zwiebellook, inklusive langer Hose und leichter Jacke
  • Sonnenschutz mit hoher Schutzwirkung, Sonnenhut und Sonnenbrille
  • Regenschutz für kurze Schauer und feuchte Morgenstunden
  • Stabile Heringe und Abspannleinen für windige Stellplätze
  • Wasserreserve für abgelegene Küsten- und Bergstrecken
  • Insektenschutz, besonders für warme Abende in Küstennähe

Ein häufiger Fehler besteht darin, den September wie eine verlängerte Augustreise zu behandeln. Nach einem Wetterumschwung kann es innerhalb weniger Stunden deutlich kühler werden. Auch im Wohnmobil lohnt sich deshalb eine gute Belüftung am Tag und eine warme Decke für die Nacht.

Wenn du Reisen nach Jahreszeit vergleichst, solltest du die Ausrüstung nicht einfach übertragen. Für die Reisezeit in Malaysia im August sind etwa Feuchtigkeit und tropische Schauer entscheidender, während auf Sardinien im September vor allem Sonne, Wind und die Temperaturunterschiede zwischen Küste und Inland den Alltag bestimmen.

Die Reisezeit mit anderen Monaten und Zielen vergleichen

Der September ist nicht automatisch für jeden Urlaubstyp die beste Wahl. Wer maximale Hitze und ein lebhaftes Nachtleben sucht, findet im Juli und August mehr davon. Wer dagegen baden, wandern und flexibel unterwegs sein möchte, profitiert vom ruhigeren Rhythmus des Spätsommers.

Reisezeit Temperaturgefühl Geeignet für Möglicher Nachteil
Juli und August Sehr heiß, oft über 30 °C Strand, Nachtleben, Wassersport Mehr Andrang und höhere Preise
September Warm, meist weniger drückend Baden, Roadtrip, Wandern Einzelne Wetterwechsel möglich
Oktober Milder und wechselhafter Kultur, Wandern, ruhige Rundreisen Kürzere Tage und kühlere Abende

Wer im Herbst lieber Städte und Kultur als Strand kombiniert, kann auch andere Mittelmeer- und Atlantikziele betrachten. Für eine Reise im Oktober helfen beispielsweise die Hinweise zu Edinburgh im Oktober, weil dort ganz andere Bedingungen gelten und Regenkleidung deutlich wichtiger ist als Badekleidung.

Auf Sardinien bleibt der September dagegen eine klassische Übergangszeit mit vielen stabilen Tagen. Die aktuellen Wetterberichte solltest du trotzdem erst kurz vor einzelnen Ausflügen prüfen. Für eine konkrete Planung sind Vorhersagen für drei bis fünf Tage meist aussagekräftiger als langfristige Monatsprognosen.

Warum Sardinien im September besonders gut zu einem flexiblen Reiseplan passt

Für mich liegt die Stärke dieser Reisezeit nicht in einem einzelnen Temperaturwert, sondern in der Kombination. Das Meer ist noch warm, die Straßen sind weniger überfüllt, und selbst anspruchsvollere Ausflüge lassen sich ohne große Hitze planen.

Plane die ersten Tage am besten an der Küste, halte für das Landesinnere eine warme Schicht bereit und lasse bei Bootsfahrten oder Bergtouren etwas Luft im Zeitplan. So bleibt das Wetter ein hilfreicher Rahmen für die Reise und wird nicht zum starren Programm.

Häufig gestellte Fragen

An der Küste liegen die Tageshöchstwerte meist bei 26 bis 28 °C, im Süden oft bei 27 bis 29 °C. Nachts werden 16 bis 20 °C erreicht, in den Bergen teils nur 12 bis 15 °C. Mit etwa 30 bis 45 Millimetern Niederschlag und rund vier Regentagen bleibt der Monat überwiegend trocken.
Der Süden rund um Cagliari, Villasimius und Costa Rei ist besonders warm und eignet sich für lange Strandtage. Die Ostküste bietet Buchten, Schnorchelplätze und Wanderungen, wobei Wind und Seegang Bootsfahrten beeinflussen können. Im Norden bleibt es warm, während das Landesinnere und die Berge kühlere Nächte und gute Wanderbedingungen bieten.
Beides ist gut möglich. Das Meer erreicht etwa 23 bis 24 °C und bleibt angenehm zum Schwimmen, während Wanderungen und Radtouren bei ungefähr 20 bis 27 °C weniger anstrengend sind als im Hochsommer. Für anspruchsvollere Touren empfiehlt sich ein früher Start, da die Sonne weiterhin kräftig scheint.
Neben leichter Sommerkleidung solltest du lange Hosen, einen dünnen Pullover, eine leichte Regenjacke und einen Schlafsack mit ausreichendem Komfortbereich einpacken. Ebenfalls wichtig sind Sonnenschutz, stabile Heringe und Abspannleinen, eine Wasserreserve sowie Insektenschutz. Eine warme Decke kann für kühlere Nächte im Wohnmobil sinnvoll sein.
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Autor Ewald Stahl
Ewald Stahl
Mein Name ist Ewald Stahl und seit nunmehr 9 Jahren lebe ich meine Leidenschaft für Roadtrips, Camping und Outdoor-Abenteuer. Diese Seite, siemon-caravan.de, ist mein Ort, um all die Erfahrungen, Tipps und Entdeckungen zu teilen, die ich auf meinen Reisen gesammelt habe. Mich fasziniert die Freiheit, die ein Wohnmobil bietet, die Möglichkeit, spontan neue Orte zu erkunden und die Natur in all ihren Facetten zu erleben. Ich lege Wert darauf, meine Informationen sorgfältig zu recherchieren und verständlich aufzubereiten, damit auch du deine eigenen unvergesslichen Abenteuer planen kannst. Hier findest du praktische Ratschläge, Routenvorschläge und alles, was das Herz eines jeden Outdoor-Enthusiasten höherschlagen lässt.
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